Adobe Acrobat – blätterbare PDF kostenlos erstellen [Erfahrungsbericht]

Adobe Acrobat – blätterbare PDF kostenlos erstellen [Erfahrungsbericht]

Wie lassen sich blätterbare PDFs ohne Adobe Acrobat gratis erstellen – wo so viele Lösungen extrem teuer sind? Das fragte ich mich, als ich  daran ging, Arbeitsproben auf meine Website zu stellen. Diese waren als PDF-Dateien vorhanden – doch um sie als blätterbare Datei zusammenzustellen, war zum Beispiel Adobe Acrobat notwendig. Doch ich fand ein anderes Tool für diesen Zweck: Yumpu.

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Zugegeben: Adobe Acrobat ist schon eine tolle Erfindung: PDF-Dateien lassen sich vergleichsweise einfach aus den unterschiedlichsten Dateiformaten erstellen und das Programm ist sehr vielseitig – allerdings kostet sie auch einiges. Doch was, wenn man blätterbare PDFs aus Adobe Acrobat kostenfrei erstellen möchte?

Vor genau dieser Herausforderung stand ich. Mein Ziel war es, ein Flip-Book mit Arbeitsproben für meine Website zu erstellen. Potenzielle Kunden sollten mein Portfolio auf einen Blick erfassen und bequem durch Fotos und Textstrecken blättern – eben genau so wie in einem richtigen Buch.

Der Adobe Acrobat Reader ist zum Seiten blättern leider denkbar ungeeignet – so stellte ich mir meine Präsentation jedenfalls nicht vor. Ein Tool zum PDF blättern musste her, und zwar eines, das einfach zu handhaben, kostenlos und dennoch professionell ist.

Yumpu - kostenlose LösungProfessionell und kostenlos ist die Software von Yumpu

So habe ich verschiedene Anbieter getestet. Einer fiel mir hier gleich positiv auf: Yumpu erwies sich als einfache und kostenlose Lösung, PDF-Dateien zu Multimedia-ePapers zu konvertieren – und das mit wenigen Klicks.

Aber von Anfang an: Was ist eigentlich Adobe Acrobat und warum bieten sich für Flip Books und Co. eher andere Lösungen an?

Das ist Adobe Acrobat

Alles rund um das PDF-Format: So lässt sich der Funktionsumfang von Adobe Acrobat wohl am besten zusammenfassen.

Mit dem Programm kannst Du Dokumente in Papierform direkt als PDF einscannen, verschiedene PDFs in eine Datei zusammenfassen, Texte und Bilder bearbeiten, direkt im Text kommentieren – das ist vor allem dann praktisch, wenn mehrere Personen an einem Dokument arbeiten – digitale Unterschriften setzen, Dokumente sichern: kurz gesagt, alles, was man für das Erstellen, Verteilen und Bearbeiten benötigt.

Acrobat Adobe PDFAdobe Acrobat ist das ideale Programm um ein PDF zu erstellen

Und mit Adobe Acrobat Pro ist auch PDF blättern möglich. Acrobat stammt vom Hersteller Adobe, der jede Menge Produkte für die digitale Bearbeitung der verschiedensten Dokumente herausgibt:

Adobe CloudDei Programme der Adobe Creative Cloud

Professionelle Fotobearbeitung wird mit Photoshop ermöglicht, Adobe Illustrator ist ein Grafik- und Zeichenprogramm, Adobe InDesign wird für das Erstellen von Layouts für Magazine und Webseiten verwendet, Adobe Premiere für die Video-Bearbeitung.

All diese Programme sind nicht kostenlos und für Laien mitunter nicht so einfach zu durchschauen – kein Wunder, dass es für zahlreiche Adobe-Programme Kurse, Webinare und mehr gibt.

Das Unternehmen hat allerdings auch kostenlose Software: Der Adobe Acrobat Reader ist für das Anzeigen von PDF-Dateien eine der am häufigsten verwendeten Programme, Adobe Flash ist in wohl jedem Browser für das Anzeigen von Videos und Animationen integriert.

Exkurs: PDF – was ist das eigentlich?

Ein PDF ist kurz gesagt ein plattformübergreifendes Dateiformat, das Texte und Bilder umfassen kann. Plattformübergreifend bedeutet:

Was ist ein PDF?Das „PDF“ erschien erstmals 1992

Es lässt sich auf allen Betriebssystemen, jedweder Hardware und unabhängig von der Software, mit der es erstellt wurde, anzeigen. Adobe nannte sein neues Dateiformat zunächst Camelot, schon 1992 etablierte sich aber der Name PDF. Mit dem PDF wurde auch Adobe Acrobat veröffentlicht.

Es erschien erstmals im Jahr 1993 und unterstützte beziehungsweise generierte die PDF-Version 1.0. Inzwischen sind wir bei der Adobe Acrobat-Version DC – DC steht für Document Cloud und bezeichnet die Möglichkeit, Dokumente einfach auch außerhalb des eigenen PCs – eben in der Cloud – zu speichern und zu bearbeiten.

Wie kann ich mit adobe acrobat ein PDF zum Blättern erstellen?

Auch in Adobe Acrobat kannst Du ein PDF zum Blättern erstellen. Dafür gehst Du folgendermaßen vor: Wähle im Menü von Adobe Acrobat die Punkte „Werkzeuge“ – „Dokumentenverarbeitung“ – „Seitenübergänge“ aus.

  1. Du findest nun ein Fenster mit der Bezeichnung Seitenminiaturen vor.
  2. Hier siehst Du alle Seiten Deines PDF-Dokuments.
  3. Klicke nun auf „Optionen“ und auf „Seitenübergänge“.
  4. Im Menü „Übergang“ kannst Du nun Effekte festlegen, etwa die Blätter- Richtung und die Geschwindigkeit des automatischen Umblätterns.
  5. Nun aktivierst Du nur noch die Funktion „automatisch Blättern“ und gibst die Sekundenzahl an, nach der die Folgeseite aufgerufen werden soll – und fertig.

Gesucht, gefunden: blätterbare PFDs mit Yumpu erstellen

Schön und gut, Adobe Acrobat kann einiges – jedoch kann sich die Software nun mal nicht jeder leisten. Die Lizenzen gehen ganz schön ins Geld und wer nicht gerade ein großes Unternehmen hat, kann sich diese kaum leisten.

So stand auch ich vor diesem Problem: Wie gelingt es mir, potenzielle Kunden professionell auf mich aufmerksam zu machen, ohne viel Geld und Zeit zu investieren?

So suchte ich das Netz nach Lösungen ab – und das kostete erst einmal Zeit – die ich doch einsparen wollte.

Dazu kam: Einnahmen kommen ja nicht irgendwoher. Ich brauchte dringend neue Kunden. Keine Frage, Lösungen für Flip Books und Co. gibt es im Netz jede Menge.
Leider entsprach kaum eine meinen Vorstellungen:

Sie waren umständlich in der Handhabung, kostenlos nur für wenige Basisfunktionen verfügbar oder machten generell keinen sehr professionellen Eindruck. Auch die Ergebnisse waren nicht das, was ich erwartet habe – und wer stümperhafte Arbeitsproben abliefert, braucht sich über Misserfolg bekanntlich nicht zu wundern.

Da kam mir die Entdeckung von Yumpu gerade Recht:

Yumpu LogoIch fand nun endlich eine professionelle Lösung – und zwar tatsächlich kostenlos. Die Erstellung war denkbar einfach – und ich konnte endlich meine Arbeitsproben als PDF so präsentieren, wie ich mir das vorstellte.

Meine Kunden hatten nun meine Digital Editions zum Blättern vor sich und hatte ehrlich gesagt richtig Spaß, mit dem Tool zum PDF blättern zu arbeiten – das nenne ich mal, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Was ist Yumpu und was kann es

Nun sollte ich aber erklären, was Yumpu eigentlich ist, was es kann und warum ich von dem Tool ehrlich begeistert bin.

Machen Sie mehr aus Ihren PDF’s

Yumpu vereint zahlreiche Möglichkeiten und Tools, mit denen sich PDFDateien zu Multimedia-Präsentationen konvertieren lassen, sprich, blätterbare PDFs erstellen lassen – ganz ohne Adobe Acrobat.

Und: jeder kann sein eigenes Wunschdesign erstellen, man ist somit nicht abhängig von einem vorgegebenen Layout, wie es bei zahlreichen kostenlosen Anbietern von blätterbaren PDFs der Fall ist. Das macht natürlich einen professionelleren Eindruck, da sich die eigene Corporate Identity so ganz einfach integrieren lässt.


So könnte Ihr blätterbares PDF aussehen!

So, nun stelle ich das Tool einmal vor. Zunächst möchte ich mit adFree beginnen. 

Nun wirst Du Dich sicher wundern, dass für das vermeintlich kostenlose Tool nun doch Geld fällig wird. Dafür gibt es allerdings gute Gründe:

Beispielsweise ist die Publikation dann frei von jeglicher Werbung – das macht eben doch noch einmal einen besseren Eindruck.

Darüber hinaus gibt es 30 zusätzliche Funktionen, die mitunter sehr nützlich sein können. Dazu zählt etwa die Einbindung von Google Analytics, mit dem Du den Traffic Deiner Website analysieren kannst.

Kostenlose Variante mit großem Funktionsumfang

Der AdFree-Plan kostet 14,95 Euro bei jährlicher Zahlung. Wenn Dir das zu viel ist, empfehle ich die kostenlose Version von Yumpu. Hiermit kannst Du so blätterbare PDFs, Magazine und Flip Books mit so vielen Seiten wie Du möchtest erstellen und darüber hinaus sogar Multimedia-Inhalte einbinden. Die erstellte Datei lässt sich dann ganz einfach im Web verbreiten – entsprechende Tools sind in der Free-Version bereits enthalten.

Für mich war hier besonders interessant, dass das Tool ganz einfache Möglichkeiten bietet, von Suchmaschinen gefunden zu werden.

Es genügt, das PDF auf Yumpu.com hochzuladen und schon ist es automatisch bei Google gelistet. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die kostenlose Variante zwar schon jede Menge bietet, aber eben nicht alles.

Wenn Du diese Funktionen benötigst, kommt nur die AdFree-Variante für Dich infrage:

  • Leseproben für Deine Kunden
  • Sharing auf Social Media Kanälen
  • Anzeige in Deinem App- und Web-Kiosk
  • Umfangreiche Sicherheitsfunktionen
  • Keine Video- oder Bannerwerbung
  • Dein Corporate Design

Das Tool hat zudem noch jede Menge weiter Vorteile. So kannst Du zum Beispiel aus Deiner Publikation heraus einzelne Artikel verkaufen – das ist für Dich ebenso simpel und praktisch wie für Deine Kunden und Du verdienst damit ganz einfach Geld. Mit der Verteilung auf verschiedenen Social-Media-Kanäle wie Facebook erreichst Du Deine Kunden über die verschiedensten Kanäle und bekommst somit noch mehr Publikum.

Und so funktioniert das Tool

Nun stellt sich sicher die Frage, wie das Ganze denn nun funktioniert. Keine Sorge, Dein blätterbares PDF lässt sich ganz einfach herstellen. Hier gebe ich Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du blätterbare PDFs erstellst.

[Schritt 1] Öffne die Website yumpu.com und erstelle Dir zunächst in wenigen Schritten einen kostenlosen Account

Kostenlos einen Account erstellenRegestrieren und kostenloser Account erstellen

[Schritt 2] Lade dein PDF zum blättern im PDF Format hoch

PDF in nur wenigen Minuten hochladenEs dauert nur ein bis zwei Minuten und Deine Digital Edition zum Blättern ist bereit.

Das war aber noch nicht alles. Nun geht es daran, das Beste aus Deinem PDF zum Blättern zu machen.

Es geht also weiter:

[Schritt4] Integriere deine Publikation auf deiner Webseite

Publikation auf der Webseite integrierenGanz einfach das blätterbare PDF auf der eigenen Webseite einbinden

[Schritt 5] Teile sie in den sozialen Netzwerken

Auf sozialen Netzwerken teilenBlätterbares PDF bei Facebook hochladen

[Schritt 6] Füge weitere coolen Features hinzu wie beispielsweise Download- Möglichkeiten für Deine Leser.

Mein Fazit

Blätterbare PDFs erstellen ohne Adobe Acrobat – das war mein Ziel und  das habe ich erreicht. Mit Yumpu kann ich wahlweise kostenlos oder für einen kleinen Beitrag Digital Editions meiner Arbeitsproben zum Blättern erstellen und sie mit zahlreichen Features versehen.

Und was mir das gebracht hat? Jede Menge – ich habe innerhalb von kurzer Zeit neue Kunden gewonnen und durch die Möglichkeit, einzelne Dokumente aus dem blätterbaren PDF zu verkaufen, sogar direkt Geld verdienen können.

Und das alles ohne viel Aufwand. Ich kann Yumpu daher nur wärmstens empfehlen, wenn man auf einfache Weise Flip Books und Co. erstellen möchte.

Willkommen auf mypdf.me! Mein Name ist Kerstin und ich bin selbständige Grafikerin und nebenbei Webdesigner. Bei meiner Arbeit stosse ich immer wieder auf Fragen was PDF Dateien angeht und möchte dir die Antworten dazu hier auf dieser Seite zur Verfügung stellen.

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